PROFILING

Wunderwaffe Profiling? 

Hilfreich? Ja, fast immer, Notwendig? Ja, auch das in vielen Fällen, aber Wunder sind nicht so unsere Zielsetzung. Ein Profiler im Sicherheitsbereich ist erstmal ein Experte für Verhaltensanalyse, der Profile von Einzelpersonen oder Gruppen erstellt, sowie Muster in kriminellen oder sicherheitsrelevanten Handlungen identifiziert.

Johann Fesl ist „Certified Profiler nach ISO/IEC 17024“.  Er nutzt mit seinem Team psychologische, forensische und kriminalistische Methoden, um in Ermittlungen Verdächtige einzugrenzen, und Unternehmen und Mandanten mit datenbasierten Expertisen konkrete Entscheidungshilfen zu liefern.

 

Ziele des Security Profilings

  1. Verhaltensmuster erkennen: Welche wiederkehrenden Muster zeigen sich im Verhalten von Personen?
  2. Persönlichkeitsmerkmale identifizieren: Welche Persönlichkeitstypen passen zum beobachteten Verhalten?
  3. Motivation und Absichten verstehen: Warum handelt eine Person auf eine ganz bestimmte Weise?
  4. Risikoeinschätzung: Wie wahrscheinlich ist es, dass die Person in Zukunft bestimmte Handlungen setzt oder wiederholt?
  5. Effektive Kommunikation: Wie kann man am besten auf die Person eingehen, um das gewünschte Verhalten zu fördern oder Konflikte zu vermeiden?

Anwendung in der Unternehmenssicherheit

  • Täterprofil: Erstellung eines psychologischen Profils eines unbekannten Täters, um mögliche Verdächtige einzugrenzen.
  • Fallanalyse: Untersuchung der Tatmotive und Verhaltensweisen, um Rückschlüsse auf den Täter zu ziehen.
  • Interviewtechniken: Psychologisch fundierte Befragungsmethoden zur Aufdeckung von Widersprüchen oder versteckten Motiven von Mitarbeitern.

Methoden und Techniken

Die Kombination von mehreren systemischen Methoden erlaubt uns fundierte Rückschlüsse auf eine Person:

Mimik, Gestik, Proxemik, Haltung und Gangstil, sowie die Einstufung möglicherweise vorhandener psychopathologischer Muster fließen ebenso in ein Profil mit ein, wie Sprache (forensische Linguistik), Persönlichkeitstypisierung und Kommunikationsstile, um nur einige der zur Verfügung stehenden Verhaltensmuster zu nennen.