Fesl & Co suchen Abgängige auf der ganzen Welt!
OÖ Rundschau, Ausgabe 40 vom 01.10.2008
Fesl & Co suchen Abgängige auf der ganzen Welt!
"Bis jetzt haben wir jeden Abgängigen gefunden." Der frühere Leibwächter des ehemaligen israelischen Ministerpräsidenten Simon Perez und Berufsdetektiv Johann Fesl aus Mondsee weiß, wovon er spricht. Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern hat er in den vergangenen Jahren Dutzende Abgängige ausgeforscht. Von Norbert Blaichinger.
Carina (Name von der Redaktion geändert) aus Graz ist gerade 21 Jahre alt, als sie mit Mutters schickem Cabrio aus dem elterlichen Haus verschwindet. Für den Mondseer Berufsdetektiv und Landesleiter des Fachverbandes der österreichischen Berufsdetektive Johann Fesl und seine Mitarbeiter von Control-Pro ein Fall wie viele vorher. "In vier Tagen hatten wir sie gefunden. Sie wollte einen 18jährigen Mazedonier heiraten, nicht zur Freude ihrer Eltern." Fesl ist in seiner Arbeit neben Wirtschaftsermittlungen "Für uns sind auch Ehesachen Wirtschaftsermittlungen, denn am Ende geht's immer ums Geld", auf Vermisstenfälle spezialisiert. Gemeinsam mit einem Anwalt und einem IT-Spezialisten richtet er derzeit gerade eine Internetplattform für Vermisstenfälle ein. Wie stehen die Chancen, einen Vermissten zu finden? "Gut", sagt Fesl, "denn jeder hinterlässt Spuren, wenn er verschwindet." Vor allem im Kommunikatios-Bereich. "Wir wissen, dass vor allem Jugendliche ständig mit den neuen Medien kommunizieren. Und da kommt man in der Regel sehr schnell weiter." Der 45jährige Detektiv weiß aber auch, wo er zu suchen hat. Viele Jugendliche tauchen in der Alternativen,- oder Punkerszene unter. "Da brauchen wir Mitarbeiter und Informanten, die nicht auffallen." Man brauche bei Randgruppen einen speziellen Zugang. Was das sei, lässt er offen. Ist aber ohnehin kein Geheimnis. Geld, denn auch die Punks leiden bekanntermaßen unter chronischer Geldnot. Bei Jugendlichen insgesamt, sagt der Mondseer Detektiv, sei es vor allem ein pubertäres Auflehnungsgehabe, das zum Abhauen führe. "Meist sind das nichtige Gründe, die rasch zu bereinigen sind." Ausforschen ist das eine. "Das andere geht uns nichts an", ist Fesl froh. "Das müssen sich die Familien selbst ausmachen." Etwas anders ist es bei Leuten, die aufgrund von Vermögensdelikten untertauchen. Kunden, die etwa durch unseriöse Anlagefirmen betrogen worden seinen, wären in eine Falle gelockt worden, so Fesl. Was freilich nicht immer ganz verständlich erscheint. Versprochene Renditen von 25 % und mehr sollten eigentlich potenzielle Anleger schon stutzig machen!. Erst kürzlich wurde eine Frau Opfer einer "heilenden" Betrügerin, die ihr 100.000 Euro heraus lockte. In der Regel suchen Anlagebetrüger im wahrsten Sinn des Wortes das Weite. Brasilien oder Fernost werden als häufige Destinationen genannt. "Wir sind sicher kein Ersatz für behördliche Ermittlungen", sagt der Mondseer und lobt die Zusammenarbeit mit den Behörden. "Ohne die geht nichts." Freilich stoßen aber auch Berufsdetektiv Fesl und seine Mannschaft manchmal an Grenzen. Es gebe Fälle, sagt Fesl, wo Personen schon zehn und mehr Jahre verschwunden seien. Derartiges Verschwinden aufzuklären sei schwer möglich, es sei denn es gibt neue Erkentnisse. Fesl: "Aber es gibt leider Rätsel, die sich nicht lösen lassen."
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Ausbildungsreihe für Vereine im Bereich Veranstaltungsschutz und Ordnerwesen
In enger Zusammenarbeit mit der Irrseeakademie und der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck startet Control-Pro ab 17.10.2008 eine Sicherheitsseminarreihe für Vereine und Verbände.Diese Veranstaltungsserie richtet sich in erster Linie an Vereine, die beabsichtigen Zeltfeste und ähnliches zu veranstalten.Das neue Veranstaltungssicherheitsgesetz (seit 01.01.2008 in Kraft), verlangt von Veranstaltern einen wesentlich höheren Beitrag zur Scherheit auf Zeltfesten, Ballveranstaltungen, Musikfesten, etc?.Um den wirtschaftleichen Erfolg solcher Veranstaltungen nicht durch das Engagement eines professionellen Sicherheitsdienstes, und die dadurch auflaufenden Kosten zu gefährden, bietet die Irrseeakademie ein Einführungsseminar zu den Themen Verastaltungssicherheit, Jugendschutzgesetz sowie der wichtigsten weiteren gesetzlichen Grundlagen bei der Veranstaltung von Festen.Themen wie Ausrüstung von Sicherheitskräften und Ordnern, Teambildung und taktisches Vorgehen bei der Absicherung von Veranstaltungen werden in diesen Seminaren ebenfalls behandelt.
Infos und Anmeldung unter:
www.irrseeakademie.com
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Detektive jagen Rabenväter
Die Reportage: Jagd auf Rabenväter NDR: Viele Väter könnten zahlen, wollen aber nicht. In diesem Fall hilft nur noch ein Privatdetektiv, der Beweisfotos liefern kann. Eine Reportage über die Ausflüchte von Zahlungsunwilligen.Rund eine halbe Million geschiedene oder getrennt lebende Väter geben an, für ihre Kinder keinen Unterhalt bezahlen zu können. Die Mütter bekommen das Geld dann vom Jugendamt. Das kostet den Steuerzahler rund 900 Millionen Euro im Jahr. Wenn Väter zahlen könnten, es aber nicht wollen, ist manchmal ein Detektiv die letzte Hoffnung. Mit seiner Hilfe versuchen sie, dem Rabenvater auf die Spur zu kommen. Der Detektiv kennt die Tricks: Manche Männer geben vor, arbeitslos zu sein, arbeiten aber heimlich schwarz, fahren mit teuren Wagen durch die Gegend und wohnen in großen Häusern. Sie behaupten aber, Auto, Haus und Geld gehörten der neuen Lebenspartnerin, den Eltern, einem Freund. Manchmal liegt der Detektiv tagelang auf der Lauer, filmt und fotografiert, gut getarnt in seinem Auto. Danach kann die Exfrau den Rabenvater mit den Beweisen konfrontieren und vor Gericht den Unterhalt einklagen - dieses Mal mit Aussicht auf Erfolg. Doch manchmal sind auch der Detektiv oder das Jugendamt mit ihrem Latein am Ende: Wenn zahlungsunwillige Väter nämlich auf Nimmerwiedersehen nach Fernost oder Osteuropa geflüchtet sind und stolz behaupten: Hier kriegt uns keiner. Reporterin Rita Knobel-Ulrich hat sich zwischen Hamburg und Köln, Warschau und Bangkok an die Fersen von Rabenvätern geheftet und wollte wissen, warum sie vor der Verantwortung für ihre Kinder kneifen.
www.derdetektiv.at
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Das neue Fachbuch zum OÖ Veranstaltungssicherheitsgesetz
In Zusammenarbeit mit der Irrseeakademie (Prof. Norbert Blaichinger) und der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck ( OAR Karl Dannbauer) arbeiten wir bei Control-Pro derzeit an diesem Fachbuch, das sowohl gewerblichen Veranstaltern wie auch Ordnern von Vereinen die Umsetzung des neuen OÖ Veranstaltungssicherheitsgesetzes in der Praxis näherbringt.
In diesem Buch beschreiben die Autoren kompetent die wesentlichen Bereiche umfassender Veranstaltungssicherheit, zum Beispiel:
- Das neue OÖ. Veranstaltungssicherheitsgesetz inkl. Verordnung
- Das OÖ. Jugendschutzgesetz und seine Bedeutung bei öffentlichen Veranstaltungen
- Das OÖ. Katastrophenschutzgesetz (Wie verhalte ich mich bei einer Veranstaltung, die von einer Katastrophe überschattet wird?)
- Sicherheitskonzept einer öffentlichen Veranstaltung
- Das Waffengesetz 1996 in Zusammenhang mit öffentlichen Veranstaltungen
- Relevante Bestimmungen des StGB und der StPO für private Sicherheitskräfte und Ordner
- Verbale und nonverbale Deeskalationstechniken
- Der Umgang mit renitenten Einzelpersonen und Personengruppen
- Teamwork und taktisches Handeln für den Ordnerdienst
- Ausrüstung, Kommunikation und Hilfsmittel für private Sicherheitskräfte
- Checklisten und Antragsformulare
- Von der Veranstaltungsanzeige bei der Behörde bis zur erfolgreichen Durchführung einer öffentlichen Veranstaltung
Subskriptionspreis: 39,00 Euro (inkl. MWST)
zzgl. Versand- und Portospesen
Blaichinger – Dannbauer – Fesl
Der unentbehrliche Ratgeber für Gemeinden und ihre Vereine
ca. 140 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Hardcover
Buchbestellung zum Subskriptionspreis von € 39.00,- (späterer VK € 49.00,-)
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Wirtschaftskriminalität in Unternehmen - Mitarbeiter als Täter
Es gibt ihn in jedem Unternehmen - den „Arschloch-Faktor“, sagt der Stanford-Professor und Management-Autor Robert I. Sutton. Der „Arschloch-Faktor“ zeigt sich in Zeitgenossen, die Intrigen schmieden statt zu arbeiten, die in der Arbeit der anderen herumschnüffeln, ohne selbst etwas zu leisten. Man kann sie aufspüren und im Extremfall eliminieren, die „A-Faktoren“. Sie auszurotten wird nicht gelingen.
Schon in den dreißiger Jahren versuchten Soziologen das „perfekte Unternehmen“ zu schaffen: Sie stanzten alle Faulen, Kriminellen und Alkoholiker. Nur die Elite ließ man schuften. Nach wenigen Monaten hatte sich ein Teil der Erlesenen dem Alkohol zugewandt, so mancher, der sich noch vor einem Jahr für „seine“ Firma abgerackert hatte, frönte dem Nichtstun, andere hatten das Feuer im Intrigantenstadl eröffnet, obwohl sie früher nie zu unfairen Mitteln gegriffen hätten.
„Wer zumindest ab einer bestimmten Unternehmensgröße meint, in seinem Haus gebe es niemanden, der bereit sei, in die eigene Tasche zu wirtschaften, geht blauäugig durch die Welt“, sagt Dr. Matthias Kopetzky, Experte für Wirtschaftskriminalität und geschäftsführender Gesellschafter des Wiener Wirtschaftsprüfungs-Unternehmens „Business-Valuation“. „Ein Raub wird sofort bemerkt - die Folgen sind spürbar, es gibt ein Opfer, das sofort einen Schaden feststellt. Im Fall von Wirtschaftskriminalität ist das anders.“ Sie werde erst sichtbar, wenn der Fall aufgedeckt sei. Die Schwierigkeit bestehe darin, einen Verdacht auszusprechen, zu konkretisieren und konsequent zu verfolgen.
Die Gegner auf diesem Weg sind keine dunklen Gestalten. Sie sind anerkannte Mitglieder der Gesellschaft - der „besten“ Gesellschaft. Sie sind oft die „Helden unserer Zeit“ - erfolgsgewohnte Wirtschaftskapitäne, die in den Society-Seiten der Zeitungen dezent vorkommen, die mit der „Creme-de-la-Creme“ der Gesellschaft zur Jagd gehen und bei Charityveranstaltungen fast unbemerkt aber spendenfreudig auftreten. Sie haben genügend Geld, um sich Anwälte zu leisten, aus deren Namen Ehrfurcht strömt.
Wenn solche Fälle im Einlauf der „Wirtschaftspolizei“ landen, dann sind meist die Fronten klar oder es bezeichnet ein anonymer Anzeiger bereits den „richtigen“ Verdächtigen. „Meistens sind anonyme Anzeiger Mitarbeiter, die selbst zu kurz gekommen sind“, sagt Gerhard Winkler, Chef des Referats 3 (Kriminaldirektion 1), der ehemaligen „Wirtschaftspolizei“. In fast allen Fällen, die zu den Kriminalisten gelangen, geht es um Betrügereien in Zusammenhang mit Ausschreibungen öffentlicher Aufträge. Besonders gefährdet ist das Baugewerbe.
60 bis 70 % Anzeigen anonym
Pro Jahr werden in Wien vierzig bis fünfzig Wirtschaftsdelikte angezeigt. Sechzig bis siebzig Prozent der Anzeigen kommen anonym.
Meist sind es Amtsdelikte, also Bestechung von Magistratsbediensteten, Angestellten der Gebietskörperschaften und Ähnliches. Selten sind es Anzeigen wegen Untreue, etwa Fälle „privater Korruption“ oder Fälle, in denen Mitarbeiter in die eigene Tasche wirtschaften, indem sie zum Beispiel an Firmen beteiligt sind, und ihnen Aufträge zuschanzen.
Laut dem deutschen Bundeskriminalamt Wiesbaden beträgt der Anteil bekannt gewordener Wirtschaftsdelikte an allen erfassten Straftaten 1,3 Prozent - der Schadensanteil umfasst jedoch 57 Prozent des polizeilich registrierten Schadens durch Straftaten.
„Über den Großteil der Wirtschaftsdelikte erfahren wir kein Wort“, ist sich Winkler bewusst. Die Unternehmen seien darauf bedacht, die „Kalamitäten“ im eigenen Bereich zu lösen. Jede Öffentlichkeit würde einen Imageschaden bedeuten - nicht nur bei den Endkunden, sondern auch bei Partnern und potenziellen Partnern.
„So wird oft auf das Mittel der tätigen Reue zurückgegriffen“, sagt Winkler. Das bedeutet, der unredliche Mitarbeiter zahlt den Schaden zurück, den er angerichtet hat, das Arbeitsverhältnis wird gelöst und der Betrüger erhält ein annehmbares Arbeitszeugnis, mit dem ihm nicht die Chance auf einen neuen Job in einem anderen Unternehmen genommen wird - wo er mitunter wieder zum Täter wird.
Auch Kopetzky spricht von der „Eisbergtheorie“ im Zusammenhang mit Wirtschaftskriminalität. Nur die Spitze des Eisbergs werde bekannt. „Das Gros der Fälle wird intern geregelt“, betont Kopetzky.
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Messer-Attacke auf Türsteher in Wiener Nobel-Disco
Bei einer Messerstecherei vor der "Babenberger Passage" wurden zwei Türsteher verletzt. Die Täter konnten bereits festgenommen werden.
Mittwoch Nacht, vor der Wiener Diskothek Babenberger Passage: Drei Männer im Alter von 20, 21 und 28 Jahren wollen Einlass zu einem Clubbing. Zwei Türsteher, ein 22-Jähriger und sein 42-jähriger Kollege, wollen die jungen Männer nicht in die Disco lassen.
Daraufhin rasten die drei Nachtschwärmer aus: Sie zücken ihre Messer und stechen auf die beiden Sicherheitsleute ein. Diese versuchen noch, sich mit Pfefferspray zu wehren. Der 22-Jährige wird in der Lunge getroffen, der 42-Jährige im Bauchbereich verletzt.
Die beiden Männer wurden ins Krankenhaus gebracht. Alle drei mutmaßlichen Täter konnten festgenommen werden.
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16 Jahre Haft für Schüsse auf Türsteher
Wiener Neustadt, 20. November 2008
Der 26-jährige Täter wurde wegen zweifachen versuchten Mordes für schuldig befunden worden. Er schoss zwölfmal auf Türsteher einer Disco in Baden.
16 Jahre Haft wegen zweifachen versuchten Mordes: So hat am Donnerstag am Landesgericht Wiener Neustadt das Urteil gegen einen 26-Jährigen gelautet. Der Mann soll am 2. Dezember vor einer Disco in Baden bis zu zwölfmal auf zwei Türsteher gefeuert haben. Ein 27-Jähriger wurde schwer verletzt, an seinem Arbeitskollegen gingen die Projektile vorbei. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, sowohl Verteidigung als auch Staatsanwaltschaft gaben keine Erklärung ab.
40.000 Euro Schmerzensgeld
Der 26-Jährige wurde außerdem zur Zahlung von 40.000 Euro Schmerzensgeld an die Opfer verurteilt. Der Schuldspruch der acht Geschworenen hinsichtlich des zweifachen versuchten Mordes fiel einstimmig aus. Der Angeklagte hatte stets beteuert, dass er nicht auf die Securitys gezielt habe, vielmehr habe er das Schloss der Glastür aufschießen wollen.
Zutritt zur Disco verwehrt
Dem Beschuldigten und zwei Bekannten war zunächst der Zutritt zu der Disco verweigert worden. Der Angeklagte dürfte in der Folge aus seiner Wohnung eine Pistole vom Kaliber neun Millimeter geholt haben. Anschließend kehrte er mit einem Begleiter mit einem Taxi zurück zur Bar.
Der 27-Jährige soll dem Duo durch die Verglasung des Eingangs mittels Kopfschütteln neuerlich klar gemacht, dass es keinen Einlass gebe. Daraufhin soll der 26-Jährige die Waffe gezogen und aus einer Entfernung von etwa einem Meter auf den 27-Jährigen gefeuert haben. Der Security wurde von sechs Projektilen - an der Hüfte, einem Bein und einem Arm - getroffen.
Schüsse auf zweiten Türsteher
Der gebürtige Kosovare habe nicht nur auf das spätere Opfer, sondern auch auf einen Security-Kollegen gezielt, der sich neben dem 27-Jährigen befunden hatte. Der zweite Türsteher entkam, zwei Projektile hätten den Mann knapp verfehlt. Nach den Schüssen flüchtete der Angeklagte zunächst nach Ungarn und stellte sich zwölf Tage nach der Bluttat am Grenzübergang Nickelsdorf den österreichischen Behörden.
Angeklagter bestritt Tötungsabsicht
Der Angeklagte gab beim Prozess an, dass er nicht versucht habe, die beiden Securitys zu töten. Dass die Schüsse aber einen der beiden Angestellten und nicht das Schloss trafen, führte der 26-Jährige darauf zurück, dass er zum Tatzeitpunkt seine Brille nicht trug. Außerdem sei er sehr alkoholisiert gewesen. "Es tut mir sehr leid, was passiert ist", so der 26-Jährige.
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